Achtung Baustelle!
ARBEITSLOSENSTATISTIK
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friesiert?
Gut
frisiert, das macht schon was her, das wissen nicht nur die Damen, sondern auch
die Heren. Ein sauberer Schnitt, sieht doch gleich
viel ordentlicher aus. Das weiß jeder, der seinen Rasen pflegt, die Hecke
schneidet, seinen Motor frisiert, seinen Kopf. Das wissen schon die Jungen. Na,
dann lässt sich doch alles über einen Kamm scheren.
Der gewählte Ansatz, na ja, mal höher mal tiefer. Worauf kommt es an?
Natürlich,
alles muss wohl geordnet sein! Am besten gleich das
ganze Leben, unser Land, unser Staat und nicht zu vergessen, unsere Politiker.
Wie, das finden Sie nicht? Die haben uns
doch einmal geschworen, alles von uns fern zu halten, was schmuddelig, na ja,
Dreck ist. Solche Hausmänner und Hausfrauen braucht das Land. Nun ist nicht
bekannt, das viele Abgeordnete aus der Friseurbranche
kommen. Und Putzfrauen, die einen Nebenjob, schwarz
versteht sich, im Bundestag machen, ist bisher noch nicht bekannt geworden.
Also
ehrlich, die Herrschaften, wer maßt sich da einen Job an, für den er nicht
einmal zuständig ist? Wer frisiert hier, heimlich, so klamm heimlich, stutzt
so, als solle niemand merken und sehen, was da am Stück geschnitten wird. Ist
das nun im grauen oder im braunen Bereich? Wir wissen, schwer zu sagen. Aber
feststellen lässt sich das doch! Nicht unbedingt wer
oder alle (?), aber da hocken einige zwischen den Akten und schnippeln dran
rum, nur weil es gut aussehen soll. Worum geht es hier eigentlich? Immer noch
um Arbeit, bezahlte Arbeit! Und Arbeit gibt es genug! Nur die Arbeit bezahlen,
darauf haben viele keine Lust, andere, die gefährden schon ihre eigene Arbeit.
Wieder andere wollen und können nicht.
Was
nun? Waschen, schneiden, legen?
Hör´n Se mir doch auf! Das bringt
nichts. Sieht doch jeder, der Fassonschnitt ist missraten,
mit dem kann man sich nicht sehen lassen, weiß ja doch jeder, diese
Schnittmacher haben ihr Handwerk nicht gelernt. Vielleicht wird jetzt klar,
warum so viele Handwerksmeister nicht mehr gebraucht werden. Der Friseurinnung muss klar werden, man benutzt sie, pfuscht ihr ins
Handwerk. Wo gibt es denn so was? Ohne Meister nur noch Kleister. Die
Arbeitslosenzahlen zukleistern, die von Friseur auf Computer umschulen, der
Friseurlehrling, der vom Lande träumt, da gibt
es sicherlich noch Bedarf, nein, da wird maschinell geschnitten.
Und
Ihr Schnitter, die Ihr schnittig die Zahlen zurechtstutzt, seid Ihr etwa
Stutzer? Einer, der ein kurz gezogenes Gewehr trägt oder nur eine kurze
Umhüllung oder Muffen oder kurze wollene Wadenstrümpfe trägt. Oder ist der Stutzer nur ein kurzes Anschlussstück, dass
bei ehrlicher Belastung wegbricht?
Darum,
Arbeitslose zählen, ist richtig und wichtig. Und wer ehrliche Arbeit hat, muss sich heute glücklich schätzen, weil er ein erarbeitetes
Einkommen hat. (Anm.: hierbei ist nicht an gewisse Herren auf bestimmten Etagen
gedacht.) Die vielen anderen, die Arbeitslosen, geschätzte sieben Millionen,
die wollen ehrliche Arbeit. Und die anderen Arbeitslosen? Die haben Arbeit, schwarz!
Niemand muss beschnitten oder
geschnitten werden. Statistiken müssen sein, Zahlen sprechen eine klare
Sprache. Schon Adam Riese wusste: zwei und zwei sind
vier. Da hilft kein zwei dazu und dreie weg.