Wie Sie aus dem Anhang entnehmen können, hatte ich Frau Schavan
aufgefordert, sich zu schämen und zurückzureten. Denn dass sie sich
hier bedeckt hielt, war schon länger persönliche Feigheit. Eine
Ministerin ohne Rückgrat? So erlaube ich mir den Anspruch, als Souverän
(Kreuzchenmacher) einmal mit Erfolg am großen Rad des Personalkarussels
gedreht zu haben. Ich bin der Urheber und möchte, dass sie alle nicht
zum Plagiator werden! Denn "nicht nur heimlich geschämt", das Wort
Scham ist eigentlich für den öffentlichen Auftritt nicht so geeignet,
eher so etwas wie: ... ich rücke davon ab, ...distanziere mich, oder
Ähnliches, aber sie benutzte "geschämt". Weil ich natürlich den
Hochschulverband e.
V. meine Mail zur Kenntnisnahme zukommen liess, war wohl für sie
großer Druck aufgebaut worden. Na, jedenfalls emotional eingefärbt,
stürmte sie nach vorn.
Erschreckend aber ist die große Zahl der Pro-Guttenberger in der
Bevölkerung. So das ein Zeichen von guter Bildung sein? Alles nur
Ansichtssache? (Geschmackssache, Ansichtssache etc., diese
Beliebigkeiten toben durch die Meinungsbildung.
Und Herr Seehofer mit seinem CSU-Hinterstehen, versehen mit einer
Drohung, wie frech ist dieser Mann, was hält dieser Typ von seinem
Volk?. Was für eine Partei? Nur wer CSU-Mitglied ist, hat in Bayern
eine Überlebenschance? Könnten Sie da mal aufklärend tätig werden,
soweit es Ihre Freiheit in Bayern überhaupt zulässt. Denn Seehofer hat
doch gedroht.
Die Teilung zwischen Minister und Promotionsbetrüger ist nicht
denkbar, verbietet doch allein schon die Logik Kann vielleicht
mal ein Philosoph, ein Sozialpsychologe und ein Psychologe , Psychiater
diese Unklarheiten klären? Spannende Themen für Ihre Zeitungen. Denn,
ob schizoide Haltungen oder der Wahrheit verpflichtete Überzeugungen,
den Kern betreffend, bestimmen, sollte klärbar sein. Für das Volk kann
das nur ein Erkenntnisgewinn sein.
Die noch unentdeckten Plagiatoren können jetzt in sich gehen.
Jedenfalls ist es nicht empfehlenswert, jemanden mit seinem
Titel anzureden, um gegebenenfalls weitere Peinlichkeiten
zu vermeiden. Hierzu hat Herr Guttenberg gutte Arbeit
geleistet. Vor lauter Guttsein gerät man schon ganz aus der
Fassung.
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Kunze